Aikido Judo Ju-Jutsu


Aktuelles

24.06.2007 Kategorie: Allgemein/Gesamtverein Allgemein/Gesamtverein
Von: Margot Müller

Motorradtour des Judo-Clubs am 23. und 24. Juni 2007



Abfahrt


Kaffee


Abend


Asbach

Eine „Tour durchs Ländle“ erwartete die diesjährigen 20 angemeldeten Teilnehmer aus 3 Abteilungen des Judoclubs Bietigheim. Treffpunkt war – wie üblich – Samstagfrüh 8.30 Uhr am Dojo im Ellental.



Nach und nach „trudelten“ die insgesamt 18 Maschinen ein.
Nach dem üblichen „warten und sammeln“, dem „Studium der Streckenführung“ anhand des Roadbooks und der Ansprache sowie den „Instruktionen“ der Organisatoren Margot und Paul ging es endlich los: Über den Welzheimer Wald vorbei am Ebnisee Richtung Hohenlohe.



Nach einer ersten kleinen Pause aufgrund eines kleinen „Verfahrerles“ erreichte der ganze Trupp das Gasthaus „Zum Waldhorn“ in Sulzdorf noch mit trockenen Reifen.
Während drinnen wahre Mega-Kotelett verspeist wurden, zogen draußen immer dunklere Wolken auf und regelrechte Regenmaßen gingen auf die Maschinen nieder.



Nachdem alle gut satt waren und auch die Sonne wieder zum Vorschein kam, ging es oberhalb an Ellwangen vorbei Richtung Nördlinger Ries bis zum nächsten Treffpunkt in der „Alten Bürg“.
Dass man auch auf anderen Straßen als das Roadbook vorgibt dorthin kommt – und zwar noch vor dem Trupp auf der eigentlichen Route – bewies einmal mehr Paule mit einem Teil der Truppe.



Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen – der dortige Kirschkuchen war besonders lecker, es befand sich immerhin 1 Kirsche drin – ging die Fahrt weiter durchs Nördlinger Ries und dann runter bis zur Donau. Dort war ein Tankstopp geplant und dann ging es mit einer knappen Stunde Fahrzeit voll auf die Ostalb nach Neresheim.
Die Innenstadt war wegen des an diesem Wochenende dort stattfindenden Stadtfestes komplett abgesperrt. Da unser Hotel aber mitten in der Stadt lag, mussten wir mit den 18 Mopeds mitten durchs „Gewühle“ fahren.
Durch die Lage des Hotels waren wir aber sozusagen „mitten im Fest drin“ und die Gestaltung des Abendprogramms war daher auch schon geklärt: ab aufs Fest!!!
(Vorab erwähnenswert ist, dass schräg gegenüber vom Hotel der Bierstand des örtlichen Judoclubs war – dieser den ganzen Abend und die ganze Nacht „full house“ hatte – und die letzten „Gäste“ heimgingen, als wir uns Sonntagfrüh zum Frühstück setzten!!!)



Zurück zu unserem Abendprogramm: im ganzen Städtchen waren in den Straßen und Gassen Buden aufgebaut. Sowohl allerlei Getränke aber auch viel kulinarisches wurde angeboten, ein Teil des Festes stand unter mittelalterlichem Motto, die örtlichen Vereine boten ein gutes Programm und auf dem Marktplatz fanden auch Folklore - Aufführungen statt. Sehr zur Freude einiger Kameraden vom Jujutsu gab es auch eine „Kräuter-Frau“ die ein Fässchen leckeren Schnaps umgehängt hatte und diesen in Silberbecherchen anbot!
Schon zu leicht vorgerückter Stunde trafen sich alle am „Highlight-Stand“ des Abends: die Asbach-Cola-Bar!!! Da dieses Getränk in guter Mischung für einen Euro je Glas zu haben war, spendierte so mancher eine Runde für alle – und musste im Gegensatz zum letzten Jahr nicht seine komplette Reisekasse dafür einsetzen! 

Noch etwas später sah man dann einen Großteil der Bietigheimer an der Bühne bei der „Freiluftdisco“ wieder. Der DJ verstand seinen Job und es gab keinen, der nicht auf der Tanzfläche zu sehen war. Einige überzeugten durch exakte Kenntnis der Bewegungsabläufe bei dem Lied „Cowboy und Indianer“  - und einer versetzte so manchen in Erstaunen ob seiner Kenntnisse in „anmachen will gelernt sein“!!!



Irgendwann im Laufe der Nacht fanden dann wohl alle das Hotel und ihr Bett und man traf sich mehr oder weniger fit zum Frühstück wieder. Nach dem Packen und Mopeds richten ging es die erste Stunde – wie jedes Jahr – bei gemäßigtem Tempo erst mal weiter. Am Härdtsfeld entlang bis zur Donau, das Donautal entlang bis nach Ulm.



In den Klosterbräustuben in Oberelchingen war der Mittagstisch bestellt. Die Sonne stach regelrecht vom Himmel und es wurde richtig heiß. Weiter ging es dann über die Schwäbisch Alb Richtung Geislingen. Irgendwo fand in dieser Gegend ein Radrennen statt – es kamen uns Mengen von Fahrradfahrern entgegen. Nach einer kleinen Pause – wegen einem kleinen „Verfahrerle“ – ging es weiter am Stuifen und Hohenstauffen vorbei zum Muckensee bei Lorch. Auf dem Weg dorthin wurden von Horst an einer lang gezogenen Kurve noch „Starphotos“ der einzelnen Fahrer mit ihren Mopeds gemacht.



Beim Kaffeestopp im Waldcafe Muckensee wurden wegen der Hitze aber eher kalte Getränke bestellt. Dass ein Campari-Orange mit warmen Orangensaft gemixt wird – und die bei der Reklamation dann vom Chef gegebene Erklärung, warum man den Orangensaft nicht kühl stelle – versetzte dann nicht nur Gerd in recht ungläubiges Staunen. Weiter ging es über Berglen und Winnenden zurück nach Bietigheim – direkt zu Prelli’s Garage zum diesjährigen Abschlussbier. Insgesamt sind wir knapp über 600 Kilometer gefahren und alle wieder heil zu Hause.

Jedes Jahr geben alle Teilnehmer, die Fotos gemacht haben, diese beim Tourguide Margot ab. Und dann treffen sich schon traditionell alle Teilnehmer der Tour noch mal im Herbst im Siedlerheim im Sand.
Aus über 800 Fotos ist dann eine Präsentation der Tour zusammengestellt worden.
In gemütlicher Runde haben wir auch dieses Jahr am 26. Oktober bei selbst gemachtem Flammkuchen anhand der 40 Minuten dauernden Bildershow die ganze Tour noch mal „Revue“ passieren lassen.



Margot Müller