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Aktuelles

10.12.2006 Kategorie: Karate Karate

Nikolausolympiade 2006

3.Nikolausolympiade der Karate-Kid's des Judo-Club Bietigheim


Die glücklichen Teilnehmer mit den Betreuern.

Nach etwas mehr als zwei Stunden standen sie fest: die Sieger der 3. Nikolaus Olympiade in Bietigheim-Bissingen. Doch der Spaß kam auch bei den anderen Karatekas nicht zu kurz, wie die strahlenden Gesichter auf dem Gruppenfoto erahnen lassen.

Am 04.12.2006 schwitzten 30 hochmotivierte Karatekas zwischen 8 - 14 Jahren in der Sporthalle der Realschule im Aurain. Wie jedes Jahr fand der vereinsinterne Wettkampf, die Nikolaus-Olympiade statt. Bereits Wochen zuvor hatten die Kinder fleißig für dieses Event trainiert. Nun bekamen sie die Möglichkeit, ihr im Training angeeignetes Wissen unter Beweiß zu stellen. Am Schluss sollten vier Sieger aus vier Disziplinen hervorgehen. Einer aus der Kategorie "Anfänger", einer aus der Kategorie 9. Kyu (weiß), einer aus der Kategorie 8. Kyu (gelb) und einer aus der Kategorie 7. Kyu (orangener Gurt).

In der ersten Disziplin kam es auf Schnelligkeit an. Die Teilnehmer mussten einen Hinternis-Parcour in möglichst kurzer Zeit meistern. Hierbei traten jeweils zwei Kinder einer Kategorie gegeneinander an. Die Schnellsten waren Julia Voskar, Roman Mossbrugger, Anna-Maria Poetsch und Paul Remmele.

Als nächstes galt es sein Können an Hand einer Kata zu präsentieren. Eine Kata ist ein ablaufmäßig vorgegebener Kampf gegen imaginäre Gegner. Hierbei kam es auf die korrekt ausgeführte Techniken, gutes Kime (Atmung) und einen an der richtigen Stelle gesetzten Kiai (Kampfschrei) an. Diese Kriterien wurden von einem Schiedsrichter bewertet, der nach dem "Kampf" den Sieger der beiden gegeneinander angetretenen Karatekas durch eine rote bzw. blaue Fahne bekannt gab. Als Sieger gingen Jana Voskar, Timo Murgrauer, Jennifer Hiekel und Paul Remmele hervor.

Nun folgte ein Wettkampf auf Punkte. Konkurrenten mussten 30 Sekunden lang Techniken auf einen, an einer Schnur befestigten Ball, ausführen. Hierbei durfte der Ball allerdings nicht berührt werden, da er den Kopf eines Gegners darstellen soll. Diese noch nicht allzu lange praktizierte Form des Kumite (Kampf) kommt aus dem "Sound-Karate", welches auch in den Schulen in Baden-Württemberg unterrichtet werden darf. Auch bei dieser Disziplin wurde die Korrektheit der Techniken, das Kime und der Kiai bewertet. Falls ein Kämpfer den Ball (Kopf) berührte, ging der Sieg automatisch an seinen Konkurrenten. Die besten Kämpfer in dieser Disziplin waren: Julia Voskar, Ali Hori, Anna-Maria Poetsch und Luca Babic.

Als letzte, und vielleicht anspruchsvollste Disziplin ist das Kihon-Ippon-Kumite zu nennen. Die Bedingungen dieses Kampfes ähnelten denen des Sound-Karates, allerdings wurde der Ball durch einen richtigen Gegner aus Fleisch und Blut ersetzt. Die Abfolge der Techniken war bei dieser Art des Kumite fest vorgegeben, bewertet wurde allerdings nach ähnlichen Kriterien wie bei den beiden vorangegangenen Disziplinen. Hier konnten sich Julia Voskar, Daniel Aufmuth, Jennifer Hiekel und Luca Babic durchsetzen.

Nach der letzten Disziplin standen dann die Gesamtsieger jeder Kategorie (Gürtelgrad) fest. Gefeiert wurde dies bei einer Siegerehrung, bei der ihnen Gold-, Silber und Bronzemedailien verliehen wurden. Doch auch die Teilnehmer die es nicht unter die ersten drei Plätze geschafft hatten, konnten mit ihrer Leistung zufrieden sein, denn sie hatten Motivation und Kampfgeist gezeigt. Aus diesem Grund ging auch niemand mit leeren Händen nach Hause, denn alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde, eine Nikolausmütze und einen Schokoladen-Nikolaus.

Bericht von Sarah Hettich

Die Gesamtsieger jeder Gürtelfarbe:

Anfänger = 1. Platz = Julia Voskar 2. Platz= Jana Voskar 3. Platz=Lucas Becker

9. Kyu =   1. Platz= Timo Murgrauer 2. = Marco Eberle 3.= Daniel Aufmuth

8. Kyu =   1. Platz= Anna-Maria Poetsch  2.=Jennifer Hiekel   3.= Nadine Rüd

7. Kyu =    1. und 2. Platz teilen sich Luca Babic und Paul Remmel