Aikido Judo Ju-Jutsu


Aktuelles

20.03.2007 Kategorie: Judo Judo
Von: Blaszyk

Erfolgreiches Abschneiden des Judo Club Bietigheim beim diesjährigen Rennstadtpokal

Am Sonntag lud der Judo Club Hockenheim zum diesjährigen Rennstadtpokal für Männer und Frauen ein. Für die Kampfmannschaft des Judo Club Bietigheim war das die ideale Gelegenheit um für die anstehende Württembergliga Ende diesen Monats die momentane Wettkampfform zu überprüfen. Die Resultate zeigen dass man mit den Vorbereitungen auf einem guten Weg ist; alle Teilnehmer des JCB konnten sich in den Medallienrängen platzieren.


Steffen Kreft, Georg Steilner, Simone Kienel, Sergej Dunez und Betreuer Jürgen Blaszyk

In der Gewichtsklasse bis 60 kg musste sich Steffen Krefft in einem Teilnehmerfeld von acht Kämpfern behaupten. Etwas schwer tat er sich zu Anfang seiner ersten Begegnung gegen Matthias Eckert vom JC Rimbach, der sich immer wieder Steffens Griffkampf entziehen konnte. Erst nach einigen Minuten konnte der Bietigheimer mit einem Hüftwurf eine Punktewertung erzielen und damit seinen Gegner in die Offensive zwingen. Diese nutzte er geschickt zu seinen Gunsten und konnte mit einer Kontertechnik den Kampf schließlich vorzeitig beenden.



Im zweiten Kampf gegen Felix Stadler vom PSV Heidelberg geriet Steffen durch die quirligen Attacken seines Gegners zunächst in Rückstand. Im weiteren Kampfverlauf konnte er sich allerdings immer besser auf seinen Gegenüber einstellen, und auch diese Begegnung vor Ablauf der regulären Kampfzeit mit einem sehenswerten Harai-goshi (Hüftwurf) für sich entscheiden.



Im darauffolgenden Finale gegen Roland Rucktäschel vom PSV Karlsruhe lief dann alles nach Plan. Nach kurzem Griffkampf kam er wieder mit seinem Spezialwurf zum Ansatz und beendete den Kampf bereits nach einer Minute. Damit belegte Steffen in seiner Gewichtsklasse den ersten Platz.    



 



In der mit 18 Teilnehmern zahlenmäßig bestbesetzten Gewichtsklasse bis 73kg ging Sergej Dunez an den Start. Kurzen Prozeß machte er in seiner ersten Begegnung gegen Michael Frank vom Bruchsaler BC, den er schon nach 10 Sekunden auf die Matte schickte.



Danach sah er sich Tim Bensch vom JC Oftersheim gegenübergestellt. Obwohl keiner der beiden eine entscheidende Wertung erzielen konnte machte der Baadener den aktiveren Eindruck, bis Sergej schließlich eine Verwarnung wegen Passivität hinnehmen musste. Auch danach fand er nicht die Mittel um seinen Gegner entscheidend zu bezwingen und musste daher den Weg durch die Trostrunde antreten.



Hier ließ er allerdings nichts mehr anbrennen und konnte gegen Roman Schweizer (TSV Tauberbischofsheim), Philipp Glöckel (Sportschule Stuttgart West) und Lars Kriechbaum ( JC Erbach) schon nach kurzer Kampfzeit die Begegnungen mit sehenswerten Kontertechniken jeweils für sich entscheiden. Damit belegte Sergej an diesem Tag Rang 3.



 



Georg Steilner hatte sich in der Gewichtsklasse + 100kg gegen sechs weitere Teilnehmer durchzusetzen. Einen unbequemen Gegner zum Auftakt erwischte er mit René Dicop von der Sportschule Ludwigshafen. Erst nach einigen Minuten gelang ihm mit einer Aushebetechnik der entscheidende Punktgewinn.



Einen buchstäblich schweren Brocken hatte er mit Kay Esrisch von der TG Rimbach im nächsten Kampf zu bewältigen. Der 160 kg schwere Baadener verlegte sich ganz auf Kontertechniken und verhielt sich weitestgehend passiv. Dies brachte ihm auch nach kurzem Kampfverlauf entsprechende Verwarnungen ein. Dahingehend in die Offensive gezwungen, drehte Georg den Spieß geschickt um und schickte seinen Gegenüber nun seinerseits mit einem Konterwurf  auf die Matte.



Im Endkampf gegen Benjamin Mayer (JC Oftersheim) konnte Georg schon nach kurzer Kampfzeit seine Spezialtechnik ansetzen und den Kampf mit einem Haltegriff im Boden siegreich beenden. Somit  belegte auch er einen weiteren ersten Platz.



 



Bei den Frauen hatte Simone Kienel in der Gewichtsklasse –48kg denkbar schlechte Startbedingungen. Nicht nur das in ihrer Gruppe nur eine einzige weitere Teilnehmerin gemeldet war, auch wurde diese Gewichtsklasse erst fünf Stunden nach Wiegeschluss an den Start gerufen. Somit konnte sie an diesem Tag sicher nicht ihre beste Leistung abrufen und musste sich ihrer Gegnerin vorzeitig geschlagen geben.