Aikido Judo Ju-Jutsu


Aktuelles

12.08.2008 Kategorie: Karate Karate

Enztal-Radweg am 02. + 03.08.2008



 


 


 


 


 


 


 


 


 

Unser diesjähriges „Highlight“ – sicherlich gleich nach dem Ravensburger-Sommerlager – war der „Enztal-Radweg.



Unter dem Motto: „Auf den Spuren der Enztal-Flößer“ – od. besser: „Wald-Wasser-Wein-Hefeweizen“.



Als durchtrainierte „Karateka“ fährt man natürlich nicht wie die Allgemeinheit „flussabwärts“, sondern man bewältigt beide Strecken und beginnt mit „flussaufwärts“.



So geschehen trafen sich am 02.08.08 pünktlich um 07:30 Uhr in Bi.-Bi. die ersten Karateka (Uli, Maik, Ralf, Heinz, Gerhard, Dorothea, Gerhard, Reiner, u. meine Wenigkeit). Ulli, bedingt durch eine unnötige Sportverletzung übernahm ohne zu murren die Funktion des Versorgungsfahrzeugs (wurde auf dem Grillfest so einstimmig festgelegt).



Streckencharakteristik
Die Länge des Enztal-Radwegs betrug für uns von Bi.-Bi. bis zur Quelle in Enzklösterle-Gompelscheuer 95 km mit einem Höhenunterschied von 605 m!



Gut gelaunt und mit vollem Tatendrang starteten wir nach Unterriexingen, wo Wolfgang mit Bruder Thilo, in Enzweihingen mein Bruder Werner und zuletzt in Roßwag (1.Rast) Marion u. Dieter als letzte hinzu kamen. Dieter bewältigte die Strecke mit seinem 197 PS starken Zweirad.



Nach kurzer Rast, mit Wasseraufnahme aus dem Versorgungsfahrzeug, ging es nun in geschlossener Formation in Richtung Enzquelle.



Unterwegs hielt Ulli für uns immer wieder kurz den Verkehr an, damit wir gefahrlos die Straßen überqueren konnten (großes Lob an Ulli).



Unsere 2.Rast machten wir zwischen Neuenbürg u. Höfen, sehr idyllisch gelegen, wo wir es uns so richtig gut gehen ließen. Der Eine machte am Tisch ein kurzes „Nickerchen“ ein Anderer aß ein leckeres großes „Heringbrötchen“, was sich bei der Weiterfahrt als erschwerend erwies (der Hering wollte noch schwimmen und machte so richtig durstig).



Kurz vor dem Ziel zwischen Enzklösterle u. Gompelscheuer (ca. 6 km u. 100 Höhenmeter) wollte es eine kleine Gruppe, angeführt von Wolfgang, nochmals wissen u. legten einen Endspurt ein – Gummi geben – oss. Diesen Spurt konnte Heinz (gedopter Schwager von Gerhard) vor Wolfgang gewinnen.
An der Enzquelle um ca. 16:15 Uhr angekommen, gab es erst einmal einen zünftigen Sektempfang.



Danach ging es direkt zu Kaffee und Kuchen über, wo uns Frau Vogt mit ihren selbst gebackenen Kuchen – vor allem mit der „Schwarzwälder-Kirschtorte“ mit einem zusätzlichen Schuss „Kirschwasser“ hervorragend versorgte.



So ging es abends mit frischen Bachforellen weiter.



Danach ging es an unserer Lachmuskeln, was nur die Teilnehmer so richtig nachvollziehen können.



Unseren Rückweg – nach einem suuuper Frühstück – starteten wir zunächst bis Wildbad mit leichtem Nieselregen. Ab Wildbad wurde es dann wieder richtig angenehm.



Unsere 1.Rast machten wir in Pforzheim in einem schönen Ausflugslokal, direkt am Radweg. Die 2.Rast war 50 m vom Radweg zwischen Roßwag + Vaihingen im Biergarten „Seemühle“.



Danach löste sich unsere Gruppe so langsam wieder auf.



Fazit:
Es war eine rundum gelungene Tour (ohne Verletzungen), durch den malerischen Schwarzwald entlang des Wasserlaufs bis hin zu den sonnigen Weinbergen am unteren Flusslauf der Enz. Die Eigenheit der wechselnden Landschaft macht den besonderen Reiz des „Enztal-Radwegs“ aus. Der Weg ist keinesfalls monoton – im Gegenteil: wechselnde Wegbeläge durch Wälder, entlang von Wiesenauen, durch Stadtgebiete u. verträumte Ortschaften spiegeln die Vielfalt der Landschaften wieder.



Es wäre schön, wenn wir dieses „Highlight“ im kommenden Jahr evtl. mit dem „Nagold-Radweg“ oder „Neckar-Radweg“ fortsetzen könnten.



Ein großes Dankeschön an die Organisatoren Ulli u. Wolfgang, die dieses Ereignis ermöglichten.



Mit sportlichem Gruß
Reiner
Oss!