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18.03.2014 Kategorie: Karate Karate
Von: Ulli Moser

Winterwanderung

Heftiger Regen - zwischendurch - hält Karatekas nicht davon ab, die nähere Umgebung zu erkunden.




Die Karatekas des JCB Judo Club Bietigheim-Bissingen trafen sich am Samstag, 08. Februar, mit festem Schuhwerk, zu ihrer obligatorischen Winterwanderung.

Treffpunkt war diesmal in Löchgau am Rande des Strombergs am Sportplatz im Ried. Der Name Löchgau ist auf einen alemannischen Sippenführer namens „Luocho“ zurück zu führen.

Berühmt durch die östlichen Ausläufer des Strombergs, liegt Löchgau an der Nahtstelle des Verdichtungsraums zum ländlichen Bereich der Region Mittlerer Neckar. Diese Gegend gehört im dicht bevölkerten Kreis Ludwigsburg zu den landschaftlich reizvollsten.

Immer unter unserem Motto: „WWW“ (Wald – Weinberge – Wein) ging es zunächst durch den „Löchgauer Wald“ Richtung Freudental hinauf. Mit viel Lachen - das Wetter war noch i.O. – ging es oberhalb von Freudental am Wolfsberg um Freudental herum, Richtung Sportplatz am Birkenwald.

Freudental anno 1304 als „Froedental“ erstmals genannt, am Fuße des Strombergs, 270-290 m über n.N. gelegen, entwickelte sich der Ort im oberen Bereich des Steinbachtals vom Gut zum Sitz eines Jagdschlosses der Gräfin von Würben, geborene von Grävenitz.

Hier am Birkenwald fand unsere ebenfalls schon obligatorische Rast zur Aufnahme von

   - Kinderpunsch

   - Glühwein

   - Brezeln

statt. Wurde wie immer von Dorothea und Gerhard im Vorfeld hervorragend organisiert. Ein herzliches Dankeschön von uns allen.

Von jetzt ab wurde das Wetter ungemütlich. Gut gestärkt ging es trotzdem lustig die Weinberge Richtung Hohenhaslach im gewohnten „Zenkutsu Dachi Schritt“ hinauf.

Hohenhaslach selber liegt nordwestlich von Ludwigsburg am südlichen Abhang des Strombergs. Der höher gelegene Ortsteil liegt auf einen Bergsporn oberhalb des Tals. Der tiefer, direkt am Grund des Kirbachtals gelegene Ortsteil war ursprünglich ein eigenes Dorf namens Niederhaslach, mit eigener Kirche. Ein dritter Ortsteil, Mittelhaslach, liegt oberhalb Niederhaslachs im Tal.

Hier endete dann auch unsere diesjährige Winterwanderung in einem urigen Besen im Blockhaus. Nach dem z.T. eingetrübten Augenschmaus folgte nun zur Belohnung der Gaumenschmaus. So mancher Karateka ist nun dem „Portugieser“ etwas verfallen.

Es handelt sich hierbei um eine „Alte Rebe“ d.h., die Trauben stammen von mindestens 35 Jahre alten Rebstöcken. Sie geben nur noch minimalen Ertrag bei gleichzeitig sehr hohen „Extrakt-Werten“. Hier im Besen fand unsere Wanderung ihren Abschluss.

Im Trockenen wärmte man sich auf und genoss die Weine und Speisen.

Unseren „altbewährten“ Organisatoren Dorothea, Gerhard und Wolfgang ein großes DANKESCHÖN für die geleistete Arbeit. Die Gruppe freut sich jetzt schon auf die nächste Winterwanderung am 07. Februar 2015!

Oss

Reiner