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15.09.2012 Kategorie: Karate Karate

Fahrrad-Ausfahrt der Bietigheimer Karatekas 2012




Es war ein herrlicher Morgen am 28. Juli. Der blaue Himmel und eine strahlende Sonne begrüßten uns. Wir genossen die noch angenehme Kühle und die Luft roch nach abgeernteten Korn…….
So hätte der Tag beginnen sollen, aber am Morgen zur alljährlichen Karate-Radtour wurden wir mit einem Donnerschlag geweckt und es goss in Strömen.  Dieses Mal werden wir wohl wirklich durchgewaschen werden. Was tun? Die erste richtige Entscheidung des Tages – wir verschoben den Start um einen Stunde in der Hoffnung auf besseres Wetter. Viele nutzten die Zeit, um das Frühstück zu verlängern oder um die Olympischen Spiele im Fernsehen zu schauen.  Eine Stunde später hörte es dann tatsächlich auf zu regnen, aber es gab die ersten Opfer. Zwei unserer Mitfahren hatten sich wegen des Wetters kurzfristig abgemeldet.  Und so zog der Rest des „olympischen (denn zumindest das Wetter war englisch-olympisch)  Rad-Teams los durch das schöne Neckartal.
 
Gegen 11:00  hatten wir dann auch das erste Highlight – die Renaturierung  des Neckars auf den Zugwiesen bei Ludwigsburg-Poppenweiler. Ein herrliches Stück wiedergewonnene Natur, wo man unter anderem auch die Nilgans sehen kann.  Bis auf ein paar Tropfen, blieb es trocken.
 
Weiter ging es dann entlang des Neckars und wir stillten dann gegen 11:45 unseren ersten Hunger beim Bäcker Strohmaier in Remseck. Es regnete nicht.  Nun war der Tag schon fast halb rum, aber weit waren wir noch nicht gekommen und so mussten wir nun etwas auf die Tube drücken. Wir führen weiter und bogen in das schöne Remstal ein. Wir radelten zügig weiter, ein kleiner Stürz zwischendurch – war das schon ein Anzeichen von Kraftverlust?   Der zweite  Hunger kam  bald. Diesen galt es dann gegen 13:00 in der schönen Alt-Stadt Waiblingen mit  dem wahrscheinlich besten LKW (für Nichtschwaben: Leberkäsweckle) der Region zu bekämpfen.  Ein paar Regentropfen in Waiblingen konnten uns nichts anhaben. Wir hatten ja einen Unterstand.  Es war urgemütlich.
Weiter ging’s dann bis  zur nächsten Pause gegen 15:00 in der Strandbar in Winterbach. Die Sonne schien und wir genossen die Pause mit isotonischen Sportgetränken. Es war so schön und lustig, dass wir gar nicht mehr weiterwollten.   Aber wir hatten ja noch ein Ziel – die Stauferstadt Lorch.   Kurz nachdem wir in Lorch angekommen waren, fing es an in Strömen zu gießen.  Das war uns dann egal, drinnen war es  ja trocken und gemütlich und wir bereiteten uns auf den Abend vor.  Das Essen war gut, die Stimmung war gut und in der Unterkunft hatte sogar schon Friedrich Schiller für einige Zeit gelebt (eine würdige Umgebung). Ein Auswärtiger schlug vor, dass wir uns das schön gelegene Kloster Lorch anschauen sollten, ein Kloster mit einer großen stauferschen Historie. Außerdem ist dort ein riesiges Gemälde zu sehen, auf dem die wesentliche staufersche Geschichte zu sehen ist. Nachdem  uns dann noch Einheimische den  wunderbaren () Tipp bestätigten, waren wir endgültig überzeugt, an dieser großen Geschichte teilhaben zu wollen.. Der Aufstieg zum Kloster am nächsten frühen Morgen erforderte dann gleich alles von uns – Pulsschlag 180, wir waren aufgewärmt.

Die Rückfahrt von Lorch war nun etwas bergiger und der große Anstieg bei Oppelsbohm erforderte unsere größten sportlichen Fähigkeiten. Pö-a-Pö kamen dann alle bei Erichs Biergarten an, wo wir dann als Belohnung für den bezwungenen Berg  wieder etwas zur Stärkung  zu uns nehmen konnten. Es gab auch interessante Gespräche mit Einheimischen. Weiter ging’s dann bei herrlichem Wetter durch die schöne Landschaft über Winnenden, Marbach bis nach Freiberg, wo wir dann die schöne Radtour  beendeten.

Als Resümee können wir sagen.
Das Wetter kann uns nicht abschrecken (wir blieben trocken!)
Wir müssen einen Anrufplan organisieren.
Eine Schürfwunde am Knie.
Der Weg ist das Ziel

Insgesamt war es  wieder ein gelungener Ausflug! Dorothea und Gerhard – herzlichen Dank dafür!

Teilnehmer: Dorothea, Raffaela, Gerhard B., Gerhard H., Maik, , Heinz, Wolfgang, Martin und Ulli