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03.09.2019 Kategorie: Karate Karate

Karateka auf den Spuren der Enztal-Flößer

Bietigheimer Karateka auf Fahrrad-Tour


Dass die Bietigheimer Karateka auch auf dem Fahrrad fit sind, bewies kürzlich 9 Mitglieder der Abteilung Karate im JC Bietigheim auf einer zweitägigen 200 Kilometer Fahrrad-Tour. Als durchtrainierte Karateka fährt man natürlich nicht wie die Allgemeinheit „flussabwärts“, sondern bewältigt beide Strecken und beginnt mit „flussaufwärts“. Früh am Morgen ging es in Bietigheim los bei bestem Radlerwetter (bedeckter Himmel, nichtzu heiß) mit dem Ziel die Enzquelle in Enzklösterle-Gompelscheuer mit einem Besuch von Frau Vogt, welche die Enzquelle seit Jahrzehnten plegt. Eine Länge von 100 km und 605 Höhenmeter galt es an diesem Tag zu bezwingen. In Roßwag fand auch gleich die erste Rast beim örtlichen Metzger statt und frisch gestärkt ging es in geschlossener Formation in Richtung Pforzheim durch das schöne Enztal mit seinen Weinbergen (Lembergerland) und schroffen Felsenformationen. Um die Mittagszeit erfolgte die zweite Rast im Biergarten des ehemaligen Landesgartenschaugelände in Pforzheim direkt an der Enz um für den Beginn des
Schwarzwaldes Kraft zu tanken und die Trinkflaschen zu füllen. In Höfen gab es zur Belohnung die berühmte Schwarzwälder Torte und bis Wildbad war es dann nicht mehr weit. Nach Bad Wildbad galt es einen Großteil der Höhenmeter zu bewältigen. Der einsetzende Regen konnte die Radler nicht abschrecken. Müde aber zufrieden kam die Gruppe am Ziel zur Quelle der Enz in Enzklösterle-Gompelscheuer an und sogar ein Besuch bei Frau Vogt kam zustande, welche das Gelände um die Enzquelle seit Jahrzehnten mit viel Liebe pflegt. Neben dem Training von Herz und Kreislauf wurde am Abend nun auch die Lachmuskeln auf Touren gebracht. Der nächste Tag begann mit Sonnenschein und einem reichhaltigen Frühstück. Gut gelaunt ging es nun sportlich „flussabwärts“ und bereits nach 2 Stunden war Pforzheim erreicht und somit kein Vergleich zu den Anstrengungen des Vortages. Neue Pläne für das nächste Jahr wurden bereits bei guter Laune geschmiedet. Nach kurzer Rast ging es in der Mittagszeit weiter flussabwärts über offenes Gelände ohne Schatten, was am Vortag nicht aufgefallen war. Am zweiten Tag stiegen die Temperaturen auf 33 Grad im Schatten, welcher nicht vorhanden war. So ging es ohne weitere Pausen nach Unterriexingen und erschöpft aber zufrieden konnte hier neue Kraft getankt werden. Von hieraus trennte sich die Gruppe mit dem Versprechen „im nächsten Jahr machen wir wieder eine Ausfahrt“. Fazit: Es war eine rundum gelungene Tour (200 km ohne Pannen), durch den malerischen
Schwarzwald entlang des Wasserlaufs bis hin zu den sonnigen Weinbergen am unteren Flusslauf der Enz. Die Eigenheiten der wechselnden Landschaft macht den besonderen Reiz des „Enztal-Radewegs“ aus. Der Weg ist keinen falls monoton – im Gegenteil: wechselnde Wegbeläge durch Wälder, entlang von Wiesenauen, durch Stadtgebiete und verträumte Ortschaften spiegeln die Vielfalt der Landschaft wieder.